Neu in Marburg?

„Fog everywhere. Fog up the river where it flows among green airs and meadows; fog down the river, where it rolls defiled among the tiers of shipping, and the waterside pollutions of a great (and dirty) city.“ – Charles Dickens, Bleak House

Willkommen in diesem hübschen kleinen Studentenstädtchen! Für alle, deren Wunschstadt Marbug war: Glückwunsch- und für die, die lieber in eine fesche Großstadt gekommen wären: Marburg ist lange nicht so schlimm, wie man auf den ersten Blick denken mag und im Notfall ist Frankfurt auch nicht weit.

„Marburg hat keine Uni, Marburg ist eine Uni!“

Diesen Satz habt ihr möglicherweise schon zu hören bekommen und es ist tatsächlcih etwas Wahres dran. Mit rund 80.000 Einwohnern von denen 20.000 Studenten sind, ist Marburg stark studentisch geprägt. Was das heißt? Viele Kneipen, Cafés, Kultur, Sportangebote, überlaufene Dönerläden, eine stete Gefahr von Fahrrädern überfahren zu werden und ab und an empörte Rentner, die es in der Oberstadt nachts gern leiser hätten (falls ihr in die Oberstadt zieht werdet ihr genau diese Rentner vermutlich irgendwann verstehen…;)

Im Folgenden findet ihr einen Überblick zu wichtigen Aspekten für Neu-Marburger:

  • Wohnen: Siehe Wohnen
  • Orientierung: Wer etwas mehr über die Stadt erfahren möchte oder sich einfach besser informieren will, sollte auf der Website der Stadt Marburg vorbeischauen; hier findet man eine Menge Informationen. Das Tourist Büro liegt direkt neben dem Oberstadt Aufzug (Pilgrimstein 26); dort gibt’s nützliche Infos zu Stadtführungen, Aktivitäten in der Umgebung, Stadtpläne usw. Wer Marburg zum Erstwohnsitz ändern will, wendet sich ans Stadtbüro (Frauenbergstraße 35). Abgesehen davon, dass man sich offiziell Marburger nennen darf, gibt es zum Ortswechsel ein Gutscheinheft und 100 Euro zu Beginn des neuen Jahres. Weitere Informationen findet man auf www.marburg.de. Bei Fragen zu Gas, Strom etc findet ihr die Stadtwerke Am Krekel 55 oder unter www.stadtwerke-marburg.de
  • Mobil in Marburg: Favorisiertes Mobilitätsobjekt ist bei vielen das Fahrrad. Wer noch eins sucht, kann am Anfang des Semesters mal nach ‚Fahrradversteigerung Marburg’ googlen, hier werden Fundfahrräder versteigert. Auto in Marburg – zumindest in der Innenstadt – ist ein Krampf. Zu wenig (legale) kostenfreie Parkplätze, zu viel Ordnungsamt, ohne Ende Straftickets. Probieren kann man’s natürlich trotzdem. Bus und Bahnverbindungen findet ihr auf www.rmv.de oder direkt und persönlich in der Mobilitätszentrale Marburg in der Universitätsstraße 1 (direkt neben Subway).
  • Uni: Die Uni-Website ist www.uni-marburg.de. Hier findet man so ziemlich alles. Die Angebote der Uni sind groß, zu erwähnen sind hier vor allem der Hochschulsport und die musikalischen Angebote. Für die meisten Kurse des Hochschulsports muss man sich anmelden- und da muss man schnell sein! Vorher schauen, wann freigeschaltet wird und dann um Punkt 8 Uhr vorm Computer sitzen und anmelden. Studentenorchester gibt es zwei, zum einen Die junge Marburger Philharmonie (www.jmphilharmonie.de) sowie das Studenten-Sinfonieorchester Marburg (www.sso-marburg.de). Des Weiteren exisitiert ein Unichor. Auch Unibibliotheken gibt es einige, die Hauptbibliothek ist hinter der Mensa und bietet kleine Führungen zur Orientierung an, die Medizinische Bibliothek liegt auf den Lahnbergen.
  • Essen-Trinken-Freizeit: Kino: Das größte Kino ist das Cineplex direkt in der Innenstadt. Sehr beliebt ist die Sneak Preview für nur 4 Eurp plus Gratislolli, immer dienstags gegen 22.30 (Karten vorbestellen!). Zudem exisitieren noch einige kleinere Kinos (www.marburgerfilmkunst.de). Essen und Trinken kann man in der Oberstadt fast überall – hier gibt es so viel Auswahl, dass jeder nach und nach selbst für sich austesten muss, wo es am besten schmeckt. Mit den Dönerläden verhält’s sich ähnlich- Sofra Döner, Bereket und Mister King sind beliebt und in der ein oder anderen Nacht der Retter in der Not. Eine beliebte Kneipe ist das Sudhaus; und im Delirium sollte jeder mal einen ‚Rostigen Nagel’ getrunken haben. Wer Bock auf Tanzen hat kann das gern im Desbarados tun (Oberstadt), weitere ‚Clubs’ (wobei das Wort Club etwas zu schnieke klingt für die meisten der Marburger Tanzschuppen) sind das Trauma, Unix, Knubbel, Nachtsalon, Till Dawn.

Und das allerwichtigste bei allem: Genießt das erste Semester, genießt die Stadt, genießt das Leben! Prost! 🙂